Wie man die optimale Fotovorlage
für eine Portraitzeichnung findet
Um eine Portraitzeichnung anfertigen zu können, sind optimale Fotovorlagen zwingend notwendig. Nur so ist garantiert, dass ein sauberes Ergebnis erreicht wird. Hier kommen ein paar Tipps für die perfekte Fotovorlage zum Zeichnen.
Was genau soll gezeichnet werden?
Als Erstes ist es wichtig zu wissen, was gezeichnet werden soll. Das Kind beim Schaukeln — oder doch eher der Kopf der Schwester? Überlege dir als Erstes ganz genau, was gezeichnet werden soll.
Der optimale Bildausschnitt
Nachdem geklärt ist, welches Motiv gezeichnet werden soll, ist es nun an der Zeit, die richtige Fotovorlage zu finden. Es ist sehr wichtig, dass die Fotovorlage bereits den Bildausschnitt zeigt, der später gezeichnet werden soll. Das bedeutet konkret: Die Fotovorlage sollte den Kopf zeigen, wenn der Kopf gezeichnet wird — oder die Person sitzend zeigen, wenn sie sitzend gezeichnet werden soll. Ungeeignet sind hierbei Fotovorlagen, die sehr weit entfernt fotografierte Personen zeigen, deren Kopf später gezeichnet werden soll.
Klar erkennbare Details
Da die Punkte 1 und 2 nun geklärt sind, geht es mit Schritt 3 weiter. Für eine gelungene Zeichnung müssen Details klar erkennbar sein. Ich empfehle immer, einen genauen Blick auf Augen, Wimpern und Augenbrauen zu werfen. Sind diese klar erkennbar — oder muss man raten, wo die Augen sitzen könnten? Es ist klar, dass eine Fotovorlage suboptimal ist, wenn Letzteres zutrifft.
Hochauflösende Fotovorlagen nutzen
An dieser Stelle würde ich dir empfehlen, keine schlechten Handyfotos als Fotovorlage zu verwenden. In der aktuellen Zeit inmitten von Smartphones und Co. liefern die neuesten Handymodelle sehr gute Fotoergebnisse, die auf jeden Fall als Fotovorlage zu gebrauchen sind. Es muss keine teure Spiegelreflexkamera sein.
Achte einfach darauf, dass die Auflösung nicht gerade unter 800 PX fällt. Wenn du alte analoge Fotovorlagen besitzt, kannst du diese abfotografieren — allerdings muss dies sehr nah am Foto geschehen. Besser wäre es, die Fotos einzuscannen. Auf der Seite Tipps für Fotovorlagen findest du Beispielfotos.
Licht und Schatten beachten
Für eine schöne Portraitzeichnung sind Licht und Schatten nicht ganz unbedeutend. Fotovorlagen, bei denen die Person im Schatten fotografiert wurde oder gar bei Nacht, sind zu dunkel zum Zeichnen. Selbiges gilt für Fotos, die im prallen Sonnenlicht geschossen wurden — hier wäre das Foto zu sehr überbelichtet, die Person kneift die Augen zusammen oder es entstehen zu harte Schatten.
Optimal wären Fotovorlagen, die im Tageslicht entstanden sind und bei denen der Himmel bewölkt war. Fotos mit Blitzlicht sind nicht optimal. Möglich sind auch Fotos, die in einem Gebäude geschossen wurden — dann wäre es wichtig, dass der Raum mit Tageslicht ausreichend hell beleuchtet ist.
Deine Checkliste
für die perfekte Fotovorlage
Wenn du diese 5 Punkte beachtest, steht einer wunderschönen Portraitzeichnung nichts mehr im Weg.
- ✓ Du weißt genau, was gezeichnet werden soll
- ✓ Der Bildausschnitt passt zum gewünschten Motiv
- ✓ Augen, Wimpern und Augenbrauen sind klar erkennbar
- ✓ Die Auflösung beträgt mindestens 800 PX
- ✓ Licht und Schatten sind ausgewogen — weder zu hell noch zu dunkel
Du willst noch tiefer einsteigen?
Auf meiner Seite zu den geeigneten Fotovorlagen findest du konkrete Beispielbilder — was funktioniert und was nicht. Dort siehst du auch typische Fehler, die du leicht vermeiden kannst.
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